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Orientalisches Wien und Lektüreempfehlungen

Es gäbe so viele Geschichten, Sachthemen und Bücher, deren Lektüre ich gerne mit vielen teilen würde – hier sei einfach ein kleiner Schritt gesetzt, dem von Zeit zu Zeit weitere Schritte folgen.


Christian Kayed

Orientalisches Wien

Dass Wien eine der bekanntesten Stationen des Orient-Express war, ist kein Zufall. Das Tor zum Osten öffnete sich seit Jahrhunderten Einflüssen aus dem Orient. Auf der Donau wurde mit Waren aus fernen Ländern gehandelt, "alla turca" wurde komponiert und musiziert.
Heute prägen arabische, persische und türkische Cafés und Restaurants das Stadtbild und verwöhnen mit ihren Köstlichkeiten alle Sinne. Der Hauch des Orients weht aber auch im Wiener Kaffeemuseum, im MAK oder in der Hofjagd- und Rüstkammer, um nur einige Orte zu nennen.

Jenseits der von Bedrohung, Exotik oder Verklärung geprägten Bilder des Orients geht es heute darum, Mitbürgern aus dem Orient zu begegnen. Seit den sechziger Jahren wurden Menschen als Gast-Arbeiter gerufen, die freilich wenig Gastfreundschaft erfuhren. Sie arbeiteten als Kohlenschaufler oder Asphaltierer, Zeitungskolporteure oder Hilfsarbeiter, und leisteten ihren Beitrag zur österreichischen Wirtschaft. Viele Migranten sind geblieben, die zweite und dritte Generation hat vielfach, wenn auch nicht immer, neue Identitäten ausgebildet. Männer und Frauen aus Ländern wie dem Iran oder der Türkei führen heute Betriebe und Restaurants, betätigen sich als Erfinder und wirken als Künstler. Es gibt mittlerweile eine Fülle von interreligiösen Initiativen und interkulturellen Ensembles. Dieser Führer lädt ein zu Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Orient - mitten in Wien.

Metro Verlag. Wien 2007. 128 Seiten. Euro 12,00 (Deutschland / Österreich)


Christian Kayed

Gast sein. Ein Lesebuch

Am Weg nach Athen hauste einst Prokrustes. Dieser tötete alle Reisenden, denn er zwang sie, sich auf ein Bett zu legen; wer zu lang war, dem wurden die Gliedmaßen abgeschlagen, wer zu kurz war, wurde auf die Länge des Bettes gestreckt. Diese Geschichte zeigt: Wandernde und Fremde sind bedroht, nicht sie selbst, nicht fremd, nicht anders sein zu können.

Gastfreundschaft bedeutet die Antwort auf diese Bedrohung: Fremde sind frei zu entscheiden, ob sie Gäste sein wollen oder nicht; sie werden vor Lebensgefahren wie Verdursten und Verhungern, Erfrieren und Verfolgung bewahrt, ihnen wird kein Schaden zugefügt; Gastgeber und Gastgeberinnen geben ihnen dasjenige, das sie brauchen, was auch immer es im Einzelfall sein mag: Nahrung, Unterkunft, Schutz, Gehör, Gespräch, Zeit; über das Notwendige hinaus kann auch Freude und Genuss geschenkt werden.
Gastfreundschaft ermöglicht Leben.

Athesia Verlag. Bozen 2003. 236 Seiten. Vergriffen


Gregor Sieböck

Der Weltenwanderer. Global change – zu Fuß um die halbe Welt

Gregor erzält schlicht und einfach vom Wesentlichen: vom Unterwegs-Sein, vom Loslassen, vom Begegnen, vom Leben. Vom bewussten Leben im respektvollen Umgang mit der Erde – auf dem Jakobsweg nach Spanien, durch Patagonien und auf den Anden nach Ecuador und bis nach Japan, 15.000 Kilometer zu Fuß.
Als Gregor seinem Zahnarzt von dem Plan, von Bad Ischl nach Tokio zu wandern, erzählte, meinte dieser: "Bis Ebensee zwoa Stund und dann ziagt sie's a bisserl!" – ein bewegtes Ziagn voller tiefer Erfahrungen und reicher Gastfreundschaft.

Tyrolia Verlag. Innsbruck – Wien 2009. 288 Seiten und 137 farbige Fotos und handgezeichnete Skizzen. Euro 24,95 (Deutschland / Österreich)


Klaus Werner-Lobo

Uns gehört die Welt. Macht und Machenschaften der Multis

Multinationale Konzerne und deren Shareholder betrachten die Welt als Ware, mit der man Profite machen kann. Menschenrechte, Demokratie und Umwelt bleiben dabei auf der Strecke. Immer mehr Menschen fühlen sich durch Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Diskriminierung und die wachsenden sozialen Unterschiede, aber auch durch globales Elend, Ausbeutung, Krieg und Kinderarbeit bedroht.
Klaus Werner-Lobo erklärt in einfacher Sprache die Zusammenhänge zwischen internationaler Wirtschaftspolitik und unserem Alltag. Es verschafft damit auch NichtexpertInnen und Jugendlichen einen Überblick über die brennenden Themen unserer Zeit: Globalisierung, Finanzkrise, Klimawandel, Ressourcenkonflikte, Migration, Armut, Sozialabbau, ...
Gegen die Macht der Multis hilft vor allem Selbstvertrauen, Information, solidarisches Handeln und Zivilcourage. Dieses Buch macht wütend - und Lust, sich gegen globale Ausbeutung, Diskriminierung und Konsumterror zur Wehr zu setzen. Das ist unsere Welt, wir lassen uns nicht verkaufen! Und schon gar nicht lassen wir uns für dumm verkaufen!

Carl Hanser Verlag. München 2008. 280 Seiten. Euro 16,90 (Deutschland) / 17,40 (Österreich)


Erwin Wagenhofer, Max Annas

We feed the world. Was uns das Essen wirklich kostet

"Wir alle wissen, dass wir keine gerechten Preise zahlen für die modernen Kolonialwaren Kaffeebohnen und Bananen. Aber der senegalesische Bauer, der sein Gemüse nicht mehr im eigenen Land verkaufen kann (weil das aus Europa importierte Gemüse am Markt billiger verkauft wird), und der mexikanische Maisbauer, dessen Ernte durch die Sabotage mit genmanipuliertem Saatgut zerstört wird, sind nicht weniger Opfer unseres Hungers als die Arbeiter, die den billigen Kaffee für uns ernten."
Das Buch zum gleichnamigen - äußerst sehenswerten - Film gibt Einblick hinter die Kulisse der makellosen Nahrungsmittel und ihrer Werbung und zeigt die global operierende Lebensmittelindustrie mit ihren Produktionszyklen von Milch, Gemüse, Fisch, Fleisch usw.
"Für Fleisch werden unfassbar große Mengen Futtermittel durch die Welt bewegt, während in Sichtweite jener Felder, auf denen das Futter für unsere Tiere geerntet wird, Menschen vor Hunger sterben."
Weltweit verhungern rund dreißig Millionen Menschen, leiden rund 840 Millionen Menschen an Hunger, vor allem Kinder. Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, zieht den Schluss, dass jedes Kind, das heute an Hunger stirbt, ermordet wird.

Orange Press. Freiburg 2006. 191 Seiten. Euro 20,00 (Deutschland) / 20,60 (Österreich)


Malina Klöppel, Kerstin Dremmel

Vernetzt wohnen

Traditionelle Nachbarschaftsformen verlieren immer stärker an Bedeutung. Nachbarschaftskonflikte werden vermehrt über den Rechtsweg ausgetragen. Dabei gibt es neue, zeitgemäße Vernetzungsmodelle, die vielfältige Potentiale für Individuum und Gesellschaft bergen. Malina Klöppel und Kerstin Dremmel gehen den anthropologischen und soziologischen Grundlagen von Vernetzung nach und beschreiben die geschichtliche Entwicklung nahräumlicher Netzwerke bis hin zur aktuellen gesellschaftlichen Situation. An Beispielen aus der Praxis stellen die Autorinnen dar, wie Netzwerkbildung im sozialen Nahraum angeregt und begleitet werden kann. Die präsentierten Herangehensweisen und Methoden verstehen sich als Handwerkszeug für alle AkteurInnen, die sich um die Gestaltung lebendiger Netzwerke in Nachbarschaften bemühen. Das Buch richtet sich an all jene, die im Bereich der Nachbarschaftsvernetzung aktiv werden wollen und neben Handlungsimpulsen auch Argumentationshilfen suchen.

VDM Verlag Dr. Müller. Saarbrücken 2010.208 Seiten. Euro 79,00 (Deutschland) / 81,30 (Österreich)


Susanne Schaber
Christoph Lingg

Im Stein. Berg- und Felslandschaften in Tirol

Sie gelten als ewig, unantastbar und majestätisch. Man spricht ihnen das Leben ab, doch sie überdauern uns alle: Steine, Felsen, Berge. Susanne Schabers behutsame Texte und Christoph Linggs ausdrucksstarke Schwarzweißfotos erschließen Gipfelkreuze und Gipfelbücher, Gletscher und Kletterer, Höhlen und Erdpyramiden, steinerne Kraftplätze und andere alpine Geheimnisse.

Picus Verlag. Wien 2005. 144 Seiten. Zahlreiche schwarz-weiß Fotos. Euro 24,90 (Deutschland / Österreich)


A. A. Milne / Harrry Rowohlt

Pu der Bär. Die goldene Pu Edition

Zum 80. Geburtstag des berühmstesten Bären der Welt liest Harry Rowohlt alle Abenteuer von Pu dem Bären und seinen Freunden Ferkel, Kaninchen, I-Ah, Tieger, Eule, Känga und Klein Ruh - unvergleichlich, lustig und weise! 376 Minuten purer Hörgenuss! Vorsicht beim Bauen von Fallen für Heffalumps ...

Kein + Aber Verlag. Zürich 2006. 6 Audio CDS. ab Euro 19,90 (online)


Barbara Knoflach-Zingerle
Brigitte und Gerhard Watzek

Hall in Tirol. Der Stadtführer
Liebe auf den ersten Blick

Dieses reich und in hervorragender Qualität bebilderte, leicht transportable Büchlein ist der Stadtführer für Hall in Tirol: auf neuestem Stand und kurzweilig zu lesen. Die klare Gliederung und der Blick hinter die Kulissen machen es zum Genuss, die einzigartig erhaltene mittelalterliche Altstadt zu entdecken, aber auch die moderne Architektur und viele selbst den Einheimischen unbekannte Kostbarkeiten und Schmankerln.

Berenkamp Verlag. Innsbruck 2005. 96 Seiten. 9 schwarz-weiß und 123 farbige Fotos. Euro 7,90 (Deutschland / Österreich)


arge-Schubhaft

Schubhaft. haft ohne delikt

Als kleine NGO im Menschenrechtsbereich ist die arge-Schubhaft eine jener Organisationen, die im Zuge der neuen Asyl- und Fremdenrechte als Teil der Subpolitiken aller Orts entstanden sind: Anfangs selbstorganisiert, mit der Zeit prekär instititutionalisiert und bis zuletzt größtenteils selbstverwaltet.
Acht Jahre lang nun betreute und beriet sie Menschen in Schubhaft. Acht Jahre lang suchte sie die Möglichkeiten zu bewegen, die ihr im Rahmen der neuen Rechtsnormen noch geboten waren, den Menschen ausreichend hilfreich zur Seite und dem System ausreichen kritisch gegenüber zu stehen.
Nun will sie ihre Erfahrungen teilbar machen: Zeugin sein für das, was sie gesehen hat, die Geschichten der Menschen in Schubhaft erzählen, berichten über die Bedingungen, vor denen sei geflohen sind, und über die, die sie vor Ort vorfinden, Selbstzeugnisse ihres Hierseins übermitteln sowie Innen(an)sichten der Arbeit einer NGO in diesem Feld herstellen.

Eigenverlegt. Innsbruck 2006. 88 Seiten. Die Publikation wird zum Selbstkostenpreis (Euro 12,--, bei Postversand zuzugl. Euro 2,75) abgegeben (0512-581488, arge.schubhaft@inode.at).


Marc Buhl

Rashida. Oder: Der Lauf zu den Quellen des Nils

Mensen Ernst kann nicht stillsitzen, er muss laufen. Stunde um Stunde, Tag für Tag.
Das macht den unehelichen Sohn einer norwegischen Bäuerin früh zum Außenseiter. Bis der Lehrer Skulberg den Jungen fördert und ihm einen Platz an der Seekadettenschule in Kopenhagen verschafft. Eine Kiste mit den Hinterlassenschaften seines Vaters ist der einzige und stolz gehütete Besitz des Jungen. Darin: ein Sextant und die geheimnisvolle Karte von den Quellen des Nils, auf deren Suche der Vater verschollen ist. Bald macht sich Mensen Ernst einen Namen als schnellster Läufer in Europa. Er durchquert den Kontinent, wird durch seinen phänomenalen Lauf von Paris nach Moskau weltberühmt und stellt seine Talente in den Dienst von Königen und Revolutionären. Doch bleibt sein Leben geprägt von der unstillbaren Sehnsucht nach dem einen Ort auf der Welt, der ihm endlich Ruhe bringt. In Afrika glaubt er ihn schließlich zu finden und erlebt dort das Wunder der Stille.

Eichborn Verlag. Frankfurt am Main 2005. 206 Seiten. Euro 18,90 (Deutschland) / 19,50 (Österreich)


Michael Jackson

The Politics of Storytelling. Violence, Transgression and Intersubjectivity

Hannah Arendt argued that the 'political' is best understood as a power relation between private and public realms, and that storytelling is a vital bridge between these realms - a site where individualised passions and shared views are contested and interwoven. In this book, the anthropologist Michael Jackson explores and expands Arendt's ideas through a cross-cultural analysis of storytelling that includes Kuranko stories from Sierra Leone, Aboriginal stories of the stolen generation, stories recounted before the South African Truth and Reconciliation Commission, and stories of refugees, renegades, and war veterans.
Focusing on the violent and volatile conditions under which stories are and are not told, and exploring the various ways in which narrative reworkings of reality enable people to symbolically alter subject-object relations, Jackson shows how storytelling may restore to the intersubjective fields of self and other, self and state, self and cosmos, the conditions of viable sociality. The book concludes in a reflexive vein, exploring the interface between public discourse and private experience.
Jackson: "To reconstitute events in a story is no longer to live those events in passivity, but to actively rework them, both in dialogue with others and within one’s imagination."

Museum Tusculanum Press. University of Copenhagen 2002. 320 Seiten. ab Euro 36,99 (online)


Judith Butler

Gefährdetes Leben. Politische Essays

In fünf Essays behandelt die in Berkeley, Kalifornien, lehrende Philosophin Judith Butler die Grenzen des öffentlichen Diskurses: zwischen dem, was gesagt werden darf, und dem was nicht gesagt werden darf. Dabei analysiert sie anhand ihres Entwurfs einer gewaltfreien Ethik die amerikanischen Reaktionen auf die Anschläge vom 11. September und die rechtlich-politische Lage der Gefangenen auf Guantanamo Bay, aber auch den Vorwurf des Antisemitismus, der gegenüber der Kritik an der israelischen Besetzungspolitik erhoben wird.
Angesichts divergierender Formen öffentlicher Trauer um Opfer von Gewalt stellt Butler fest: “Mich beschäftigt in Anbetracht der jügsten globalen Gewalt die Frage: Wer gilt als Mensch? Wessen Leben zählt als Leben? Und schließlich: Was macht ein betrauernswertes Leben aus?”

Suhrkamp. Frankfurt am Main 2005. 179 Seiten. Euro 10,-- (Deutschland) / 10,30 (Österreich)


Tim Mackintosh-Smith

Travels with a Tangerine. A Journey in the Footnotes of Ibn Battutah

Ibn Battutah set out in 1325 from his native Tangier on the pilgrimage to Mecca. By the time he returned twenty-nine years later, he had visited most of the known world, travelling three times the distance Marco Polo was supposed to have covered. Spiritual backpacker, tireless social climber, temporary hermit and failed ambassador, he braved brigands, blisters and his own prejudices. The outcome was a monumental travel classic.
Captivated by this inquisitive, indefatigable man, award-winning travel writer Tim Mackintosh-Smith set out on his own eventful journey, retracing the first stage of the Moroccan's eccentric trip from Tangier to Constantinople. Tim proves himself a perfect companion to this distant traveller, and the result is an amazing blend of personalities, history and contemporary observation.
In a hotel in Morocco the receptionist shows Tim a picture of Ibn Battutah (IB):
" 'But it's a photograph,' I said.
'Yes. A very old photograph.'
'And he's smoking a water-pipe.'
'Ah, IB knew that water-pipes are healthier than cigarettes.'
'But tobacco came from America, and photography was only invented a hundred and fifty years ago.'
'IB', said the receptionist, with unanswerable finality, 'was a very great traveller.' "

Picador. London 2002. 351 Seiten. ab Euro 12,99 (online)


Marie Fadel

Damaskus. Der Geschmack einer Stadt

Ein kulinarisch-kultureller Spaziergang durch die Altstadt von Damaskus, der Menschen, Geschichten und Originalrezepte (zum Nachkochen!) kennenlernen lässt.
Augenschmaus und Lesefutter im wahrsten Sinne des Wortes!

Sanssouci im Carl Hanser Verlag. München - Wien 2002. 208 Seiten. Euro 14,90 (Deutschland) / 15,40 (Österreich)


Harald Haarmann

Kleines Lexikon der Sprachen. Von Albanisch bis Zulu

Dieses Lexikon beschreibt in rund 250 Artikeln knapp und allgemeinverständlich die wichtigsten Sprachen und Sprachfamilien: ihre Geschichte und Verbreitung, ihren Aufbau und Wortschatz. Fast alle Sprachen haben sich durch Migration von Individuen, Gruppen und Völkern, durch Kontakt mit anderen Sprachen verändert; die Kenntnis der jeweiligen Zusammenhänge fördert das Verständnis dieser bis heute andauernden Prozesse.

Verlag C. H. Beck. München 2.2002. 455 Seiten. Euro 18,90 (Deutschland) / 19,50 (Österreich)


Klaus Hardering

Jenseits der Gewölbe. Ein Führer über die Dächer des Kölner Domes

Jenseits der Gewölbe des Domes entfaltet sich eine ganz eigene Welt, dem Himmel näher und dennoch dem sakralen Charakter des Dominneren enthoben. Hier beginnt sich die Architektur in einer unüberschaubaren Vielzahl von filigranen Türmchen, Kreuzblumen und vergoldeten Spitzen endgütig aufzulösen. Vor den Unbilden der Natur schützt die majestätischen Gewöbe ein bleigedeckter Dachstuhl, den eine der bedeutendsten Stahlkonstruktionen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts trägt.
Mit 81 spektakulären Ausblicke und Einblicke gewährenden Abbildungen!

Verlag Kölner Dom. Köln 2000. 88 Seiten. Euro 13,-- (Deutschland) / 13,40 (Österreich)